Georg Fischer streicht jeden sechsten Job
Der Maschinenbau-Konzern Georg Fischer will seine Gesamtkosten nachhaltig senken. Mit einem groß angelegten Strukturprogramm sollen rund 350 Millionen Franken eingepart werden. Als Folge werden bis zur Mitte des nächsten Jahres weltweit rund 2.300 Arbeitsstellen gestrichen, über 500 in der Schweiz.
Von Januar bis April 2009 hat Georg Fischer bereits 990 Jobs angebaut. 850 Kündigungen sollen folgen, der Rest werde über natürliche Fluktuation oder Pensionierungsregelungen eingespart.
Als Ziel der Maßnahmen plant das Schweizer Unternehmen 2010 ein positives operatives Ergebnis sowie einen positiven Freien Cashflow zu erreichen. Spätestens 2012 soll die EBIT-Marge 8% betragen und die Nettoverschuldung bis dahin unter 400 Mio. Franken sinken.
Neben den Stellenstreichungen sollen auch Kapazitäts- und Strukturanpassungen sowie Standortüberprüfungen mit Desinvestitionen zu den Kostensenkungen beitragen.
Aktuell befinden sich im Unternehmen ca. 5.500 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz in der Kurzarbeit. Die Gehälter der Mitarbeiter wurden entsprechend angepasst. Auch die Fixgehälter der Manager und der Verwaltungsratsmitglieder wurden vorübergehend gekürzt.