Arbeitgeber: Rheinmetall streicht hunderte Jobs
Der Rüstungskonzern Rheinmetall plant in Kiel über 300 Arbeitsstellen zu streichen. Von den rund 500 Jobs am dortigen Standort sollen danach nur noch 170 übrig bleiben. Ursache des Stellenabbaus sei ein massiver Rückgang der Aufträge bei der Tochter Rheinmetall Landsysteme.
Jetzt reagiert der Konzern und will Standorte zusammenführen oder gar schließen. Das meint zumindest IG-Metall-Chef Peter Seeger aus Kiel. Dass der Standort Gersthofen in Bayern aufgelöst wird sei bereits beschlossen und auch in Kassel drohe ein Abbau von Arbeitsplätzen. Gemäß einem internen Papier soll ein Teil der abgebauten Jobs ersatzlos gestrichen werden und ein anderer Teil zu einem Standort in der Lüneburger Heide verlegt werden.
Die Düsseldorfer Konzernleitung erklärte in einer Stellungnahme, dass der Personalabbau zur Zukunftssicherung des Unternehmens unumgänglich sei. Zum Ende des Jahres 2011 hatte Rheinmetall insgesamt noch über 21.000 Mitarbeiter.