Vorwürfe gegen Schaeffler - Eklat vor Conti-Übernahme
Continental wirft Schaeffler vor, die im August getroffene Investorenvereinbarung gebrochen zu haben und sich in die interne Geschäftspolitik einzumischen. Dies sei laut Conti-Chef Neumann ein massiver Eingriff in die souveräne und unabhängige Geschäftsführung der Continental.
Schaeffler wird voraussichtlich - sofern die EU-Kartellbehörden zustimmen - im Januar die Macht bei Continental übernehmen. Gegenwärtig hält Schaeffler an Conti jedoch nur 22 Prozent und das Aktienrecht verbietet eine Einmischung bevor die Übernahme vollzogen ist.
Die Auseinandersetzung lässt erwarten, dass es nach dem Vollzug der Übernahme zu gravierenden Personalentscheidungen kommen wird.